
Also ich, Jahrgang 1956, Schule, Abitur, Studium, Referendariat, 2tes Studium wegen Lehrerschwemme, dann richtiger Beruf. Zunächst in einer grossen Projektmanagementfirma (7 Jahre), danach seit 1993 selbständig. Nach dem Motto: Arbeite selbst und ständig.
Während des Zweitstudiums war ich Ghostwriter für den SWR (Satiren und Glossen für den Hörfunk) und Journalist für die Presse (das 2. Studium wollte ja schliesslich finanziert sein).
Später in der Projektfirma Joker, immer wenn es gebrannt hat. Da habe ich dann am meisten gelernt. So war ich dort Programmierer, Interface Designer für die Software, Handbuchschreiber, Projektcontroller für ein 500 Mio. CHF Projekt im Anlagenbau, Schulungsleiter, Softwareverkäufer, Produktmanager und Marketingverantwortlicher.
Parallel dazu habe ich noch eine Buchhaltungsausbildung gemacht, weil ich immer mit der
Buchhalterin endlose Diskussionen hatte. Seither weiss ich, warum Sie immer
Krise bekam, wenn ich erschienen bin. Sie möge mir nachträglich verzeihen. Ich kann sie jetzt verstehen!
Nach zwei Jahren, als Abteilungsleiter Verkauf und Marketing in der alten Firma, hat mich dann die Selbständigkeit nicht mehr losgelassen. So bin ich dann 1993 als Einzelfirma ins Unternehmertum eingestiegen.
Als Unternehmer war ich dann als Externer zunächst 2 Jahre verantwortlich für die Infrastruktur eines grossen Baukonzerns in Bern. Danach habe ich mehrere Jahre EDV-Verkabelungen für Mittelständler konzipiert und als Projektleiter umgesetzt. Dazu auch die Dateiserver installiert und betreut. Später war ich Projektleiter für grosse Software Projekte z.B. für Fiat (work group planning für 800 Ingenieure), für diAx, heute Sunrise (Entwicklung eines Projektservers) und die Klosterkammer (Baukostencontrolling in der Kameralistik) und zahlreiche andere. Dazwischen drei mal EDV-Leiter ad Interim (jeweils 1/2 -2 Jahre) für grosse Firmen im Rahmen von Beratungsmandaten. Thema jeweils: Aufräumen und die EDV neu organisieren!
Dazwischen war ich auch mal ein 3/4 Jahr im Projektoffice für den Umbau des Montagewerks Rastatt von Daimler.
Und nicht zuletzt haben wir bei ca. 100 kleinen und grossen Firmen sowie Konzernen alle möglichen Projekte bearbeitet, programmiert, Schnittstellen geschrieben und Datenbanken konzipiert.
2000 hat meine Einzelfirma mit der Afinion fusioniert. Bis heute bin ich Geschäftsführer und Mitinhaber der Afinion AG
Und all diese Erfahrungen und Leidensgeschichten (auch manch bittere) sind in das Buch eingeflossen. Sie können mir glauben, ich habe mehr schlechte Führungskräfte gesehen als gute! Die Projektleiter waren meist nicht das Problem. Und so ist das Buch erschienen, das Sie auf der Titelseite gesehen haben, weil die "richtigen" Fachbücher so kompliziert geschrieben sind, dass man sie nach einem langen Arbeitstag nicht mehr lesen kann. Das ist bei meinem Buch garantiert anders. Und weil es salopp geschrieben ist, ist es nicht weniger seriös in den Aussagen. Diese kommen nur anders daher!
Also kaufen, lesen und mir Ihre Meinung mitteilen. Die ersten finden Sie bei den Reaktionen zum Buch.